Dienstag, 27. Oktober 2009

Witz der Woche

Heute von Arbeitsgranate Patric W.:

Ein Vampir wird nachts mit seinem Wagen von einer Streife angehalten.
Der Polizist fragt ihn: "Haben Sie etwas getrunken?". Und der Vampir antwortet: "Ja, aber nur zwei Radler."



*muharrharrha*

Dienstag, 13. Oktober 2009

Lyrisch Pompürisch

Neues aus dem Office.... diesmal aber von Frau M., nachdem wir sie für eine Fehleranalyse an einen MA aus Frankfurt verschachert haben:

"Also wenn ich Single wäre, könnte man da schon mal ne handvoll Spaß dranschmeißen...."

Montag, 12. Oktober 2009

Wiesn und wies so geht...

Zum Oktoberfest muss man nicht viel sagen. Wer nie da war wird es nicht verstehen, wer schon mal da war kommt immer wieder. Und grob sah es dieses Jahr so aus:




more to come to this subject...

Nach diesem Highlight des Frühherbstes durfte ich in Heppenheim an der jährlichen Tagung des Arbeitskreises Sicherheit teilnehmen. Neben den Kultfiguren Bob und Alice von Prof. Dr. Schindler zur Erklärung der Kryptografie in DDA-Karten war mein Highlight eigentlich folgender Ausspruch eines BKA-Mitgliedes:
"Der Internet-Explorer ist das Tor zur Hölle."

Gelernt für den Alltag und mitteilbar:
Im Web ist "sicher" sicher unsicher.

Und zu Eurem eigenen Schutz, werte Leser, wendet Euch ab wenn Ihr Jobangebote mit folgenden reißerischen Titeln seht: "Paketagent", "Home Office: Ware umverpacken", "Packstation zur Miete gesucht". Ganz krumme Dinger.
Und aus ganz aktuellem Anlass: antwortet nie, nie NIE auf Fisting-Mails :-)

Samstag, 26. September 2009

Am Litermont


Meinem Herzen graut vor dem was das Auge sah. Maldix, Maldix! Willst uns wieder mit in die Tiefe reißen? Gibst denn keine Ruh, bis wir alle sind dahin? Es wart in seinem Wald, an eines alten Baumes Rinde, Fratzen in des hölzernen Riesen Fleisch geschnitten. Das Anlitz des Belzebubs wars, bei meiner Seel, und darüber ein Aug, so grausam, so durchbohrend, dass es mir schaudert!
Dort, am Litermont, sah die Welt ich - unsternbedroht. Und die Hand, die kalt mein Herz umschloß, hinterließ einen Fleck, der sich nicht erwärmen will, nimmermehr!
Drum rausche Blut, rausche! Solange noch mein Odem geht, will jed Sekunde ich kosten als wärs der teuerste Tropfen! Den Rest -mein Leib, mein Geist, meine Seel- übergeb ich in des Schöpfers Hand.
Wem nichts gehört, dem kann man nichts nehmen.

Interkulturelle Wochen in Saarbrücken - Konzerttip Johanniskirche

... und auf die schnelle noch ein Termin für Freunde der Vocalmusik...
CU there!
(Quelle: Homepage der Stadt Saarbrücken)

Montag, 28.9., 20 Uhr, Johanneskirche

Singing the Rainbow

Chor-Event

Chormusik vom Feinsten wird die Johanneskirche

erfüllen: Den Auftakt macht der Choeur d’Hommes

de Hombourg-Haut unter der Leitung von Norbert

Ott mit Liedern und Gospeln. Im Kontrast dazu

steht das „Ritual für die durstige Erde“ (1968)

der rumänischen Komponistin Myriam Marbé

für sieben Solo-Stimmen, Responsoriengruppe

und Schlaginstrumente. Das Werk beruht auf in

Rumänien noch existierenden Regenritualen. Die

Komposition wird von Musiker/innen um die

Dirigentin Amei Scheib aufgeführt.

Unter südlicher Sonne geht es weiter: mit süd-

afrikanischen und amerikanischen Gospels des

renommierten GospelChors Saarbrücken unter

der Leitung von Wilhelm Otto Deutsch. Regen und

Sonne: ein Konzertabend, über dem ein

Regenbogen aufleuchtet.


Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Veranstalter: Zuwanderungs- und Integrationsbüro in Koope-

ration mit dem Projekt Johanneskirche, zib@saarbruecken.de,

0681.905.1588


Freitag, 25. September 2009

Plant Al-Qaida Anschlag auf Saarbrücken? - Sarkozy sagt seit Frühjahr geplanten Besuch zum Tag der deutschen Einheit ab.

Die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit werden dieses Jahr in Saarbrücken gehalten. Es wird viel zu sehen, hören und natürlich zu Essen & Trinken geben, getreu dem Saarländischen Motto: "hauptsach gudd gess!".
Ganz so ungezwungen wie sonst wird es wohl nicht zugehen. Denn auch in den saarländischen Köpfen hat sich die "Hauptsache" etwas verschoben. Die Drohungen der Al-Qaida lassen keine ungetrübte Feierstimmung aufkommen. Vermehrtes Polizeiaufgebot und verdeckte Sondereinheiten vor Ort verändern den Flair der Stadt jetzt schon merklich. Die Absage des französischen Staatspräsidenten Sarkozy bei den Feierlichkeiten anwesend zu sein schürt nur noch das Feuer in der bereits brodelnden Gerüchteküche. Köhler und Merkel wollen trotzdem -oder gerade deshalb- kommen. Und was tut der Saarbrücker? Kuckt neugierig in den Topf, rümpft die Nase weil ihm so gar nicht gefällt was da zusammengebraut wird, sinnt kurz über Bier und das Leben und kommt zu drei möglichen Handlungsoptionen für das besagte Wochenende:
a) der Stadt den Rücken zukehren *nix wie weg* und "irgendwo schwengge gehn"
b) den ungefähren Abstand Ihrer Wohnung zum Kern des Geschehens abschätzen, als "gerade noch im Dunstkreis, aber ungefährlich-> Nauwieser Viertel" einstufen und erst mal ne "Party schmeißen" *wer wäs ob mir am Sonndach noch Schnaps tringe könne!*
c) dem unvermeidlichen gottergeben ins Auge blicken und watzmannesk sagen: "Wenns passiert, passierts, awwa deshalb bleib ich doch net dehemm! Wenn dei Zeit kommt..."

Übrigens sind sich die Gefahrensucher der Gruppe b und c einig, dass wenn der schlimmste Fall eintritt, zumindest der leidige Kater am nächsten Tag ausbleibt...

In diesem Sinne rufe ich hiermit die Wohneinheit und alle lebensfrohen wie lebensmüden zu einer Woche des absoluten Hedonismus im besten seiner Sinne auf!
Lust am Aufstehen, Kaffee machen, Freude am im Stau stehen, am Bahnfahren! Ritualisieren der Alltäglichkeiten zu etwas besonderem!
und nicht zuletzt:
Lust auf Wahlurne!
Hebt Euren Hintern aus den Sitzen und geht wählen!
Nirgends sonst stehen Kreuze und Urnen für LEBEN und nicht Tod!


VOTE!

In diesem Sinne eine unvergessliche Woche! Ich werde das Ländle am Mittwoch für eine Stippvisite der Wiesen verlassen... stay in touch via twitter - stopthenoise und facebook!
Samstag bin ich dann wieder da und werde mich ins Getümmel und in eine Viertelparty werfen!

Montag, 14. September 2009

Saltatio Mortis, Soulful Christmas, Ross the Boss und Svenja

Mal ein etwas musikalisch angehauchter Blogeintrag.
Ich bin ja nun seit anderthalb Jahren bei Vera und Ronny im Unterricht in St. Ingbert (Homepage: www.vocallessons.de) und dort habe ich einige Sänger kennen und schätzen gelernt, von denen ich Euch heute ein paar vorstellen möchte. Die Stilrichtungen, die sie vertreten, könnten unterschiedlicher nicht sein, und was doch alle verbindet ist die Leidenschaft für das, was Sie tun.
Beginnen wir mit Jörg. Das erste Mal hab ich ihn am Schülerkonzert kennen gelernt, als er total nervös war, weil er eine Ballade singen sollte, und zwar "Endless Love" von Lionel Richie und Diana Ross. Soweit nicht ungewöhnlich vor einem Auftritt nervös zu sein denkt man sich. Allerdings nur wenn man nicht weiß, was der gute sonst so tut, er steht nämlich normalerweise vor tausenden von Leuts und singt sich die Mittelalter-Seele aus dem Leib... er ist der Sänger von SALTATIO MORTIS.
Und die Jungs haben gerade ihre neue Platte auf den Markt geworfen. Und zwar ziemlich erfolgreich. Von 0 auf Platz 10 der offizeillen Deutschen Albumcharts !!!!! (->Media Control-Bericht)
Und zur Vervollständigung hier ihr neues Video.....





Das Make-Up hat übrigens Maja Storbeck gemacht, die - wies der Zufall so will - dieses Jahr meine Maske beim Neunkircher Musical-Projekt gemacht hat und mich immer in "Nollies Mutter" verwandelte :-)
Weiter geht es mit ner Frau die den Soul, Rock und R&B im Blut hat. Wenn Svenja singt, funkeln Ihre Augen und man merkt, dass sie schlicht und ergreifend "on Fire" ist. Wo diese Frau überall singt ist wirklich schwer aufzuzählen, und daher mach ich es mir verdammt einfach und geb Euch den Myspace-Link:
Wer es lieber visuell will: hier ist sie bei Stefan Raabs TV Total-SSDSDSS-Ausgabe. Beeindruckender Stimmumfang.....

Wenn wir schon beim Range sind.... Jetzt wirds schwermetallisch mit Patrick. Der ist noch so ein "Stille Wasser sind tief"-Kandidat.
Da sitzt er mit seinen langen Haaren, macht Witzchen und sieht ganz brav aus. Wie`n Rocker, aber brav.... Und dann singt er, und live ist das in keinster Weise mit der Konserve vergleichbar, denn er hat eine Kraft, die einen umhaut, und trotzdem hüpft er mit Leichtigkeit durch die verschiedensten Oktaven. Wo er das macht? In der neuen Band des Manowar-Gitarristen und Mitbegründer namens "Ross the Boss" und in der Band "Ivory night". Letztere nehmen grade Ihre neue Platte im Studio mit Ronny auf. Das äußerst Nahrungsmittellastige Studio-Tagebuch kann man auf der Homepage lesen :-)
Von beiden gibt es hier noch ein Video. Bei Ivory Night hab ich mich aus Nostalgiegründen für "Capping Day" entschieden, der Song ist ein Tribute an die TV-Serie "Die dreibeinigen Herrscher" (The Tripods). Von Ross the Boss gibt es das Video "Blood of Knives"



Jetzt wird es nicht nur ruhig, sondern gar schon vorweihnachtlich mit einem Projekt, dessen beide Sänger ich allerdings schon ein µ länger kenne... mein Schwesterherz Monika Groß und: Markus Bill, der bis 1996 im Winter noch behauptet hat, er könne gar nicht singen, weil sein Umfeld ihm immer Singverbot erteilt hat. Daraufhin hab ich ihn einfach in meinen damaligen Chor gesteckt, und der Rest ist wohl Geschichte....
Im Projekt "Soulful Christmas" stehen die beiden jetzt schon seit 2005 zusammen an der Front und spielen mit den fantastischen Musikern vor ausverkauften Hallen. Für dieses Jahr sind auch schon (trotz Zusatzkonzert) fast alle Karten weg, also wer in der hektischsten Zeit des Jahres noch etwas Weihnachtszauber ohne viel Kommerz erleben will, sollte sich noch schnell ein Ticket besorgen.
Die neue Weihnachts-CD wird gerade im Studio zusammengeklöppelt, und die Gesangsparts bei Ronny und Vera aufgenommen.
Und so schließt sich mal wieder der Kreis, und ich diesen Blogeintrag.